10.09.2018 18:57:57 | FC Phönix Seen, Urs Okle

Erstes Heimspiel der Frauen


Der erste Heimmatch dieser Saison fand ungewohnterweise an einem Freitagabend statt. Die Partie gegen den FC Uster konnte auf dem grossen ersten Rasen ausgetragen werden, wo die Platzverhältnisse ideal sind. Die Aufstellung musste aufgrund einiger Verletzungen noch umgestellt werden und die Startelf waren nicht ganz, wie Anfangs erwartet. Es wurde schon vor dem Spiel klar gemacht, dass mit einem hohen Tempo begonnen werden muss, um den Aufsteiger zu überrumpeln.
Gesagt, getan. Die Phönix-Frauen begannen sehr offensiv und kamen auch zu guten Torchancen, die jedoch nicht verwertet wurden. Nach einer Viertelstunde war die Anfangsenergie verpufft und die Winterthurerinnen liessen extrem nach. Die Gegnerinnen kamen öfters zu gefährlichen Torchancen und es dauerte nicht mehr lange, bis der Ball im Netz zappelte. Ein Weckruf für die Spielerinnen des FC Phönix Seen, die nun wieder zu erwachen schienen und die letzten Minuten der ersten Halbzeit nochmals Vollgas gaben. Im Zentrum wurde gewechselt, um defensiv besser zu stehen und im Sturm brachte man neue Kräfte. Trotz den Bemühungen fiel jedoch kein Tor und es wurde in die Pause gepfiffen.
In der Pause legte Trainer Pascal die Optionen klar offen. Entweder die Phönix-Frauen würden sich zusammenreissen und das Spiel wenden, oder so weiterspielen und wichtige Punkte an den Aufsteiger abgeben.
Mit neuer Hoffnung und Energie startete man in die zweite Halbzeit. Beide Seiten zeigten jedoch nicht viel Effort, ein Tor zu schiessen. Das Spiel verlief eine Weile ohne grosse Aktionen, bis in der 65. Minute der zweite Gegentreffer fiel. Ein herber Rückschlag für die Phönix-Frauen. Einige glaubten schon geschlagen worden zu sein, doch alle gaben noch als ganze Mannschaft Gas. Die Aussenläufer und Stürmer wurden immer wieder mit langen Pässen in die Tiefe geschickt, ohne Erfolg. Es waren nur noch 20 Minuten zu spielen und eine Wendung schien weit entfernt, doch dann wurde die Stürmerin Livia Jung durch einen herrlichen Querpass lanciert und sie verwandelte ihn in die untere Ecke. Freude herrschte bei den Winterthurerinnen. Das Tor gab ihnen die nötige Kraft und Hoffnung, die sie noch gebraucht hatten und sie drehten nochmals auf. Die letzten Minuten der Partie dominiert der FC Phönix das Spiel. Die Gäste kommen kaum noch an den Ball und die Phönix-Frauen können zum Endstand 2:2 ausgleichen.
Das nächste Unentschieden in dieser Vorrunde. Das dritte Spiel und noch wurde weder ein Sieg errungen, noch eine Niederlage erlitten. Obwohl dieses Resultat zur Gewohnheit zu werden scheint, haben die Winterthurerinnen keinesfalls den Plan dies so zu belassen. Es wird hart auf den ersten Sieg hingearbeitet und man ist zuversichtlich, dass dieser bald kommen wird.
Torwart:
Claudia Wolf
Abwehr:
Samira Ryf (46. Carla Bölsterli), Noëlle Gubler, Eva Kurmann, Luzia Meier
Mittelfeld:
Sina Vögeli, Sarina Reutemann (25. Nadine Jenni), Vanessa Jordi, Pascale Rüegge, Christa Küpfer
Angriff:
Livia Jung (38. Joanna Asendorf)

PR