05.11.2018 16:00:05 | FC Phönix Seen, Urs Okle

Frauen unglücklich verloren


Die Frauen des FC Phönix Seen spielten diesen Sonntag zu Hause gegen den zwei Tabellenränge höher platzierten FC Lachen/Altendorf. Umso wichtiger war es deshalb, aus dieser Begegnung endlich wieder einmal drei Punkte holen zu können, um sich noch vom Tabellenende zu entfernen. Gespielt wurde mit einer neuen Aufstellung: 5 Verteidiger mit sehr offensiven Aussenspielerinnen sollten sowohl Dampf nach vorne als auch Sicherheit hinten bringen.
Gestartet wurde eigentlich gut in die Partie. Schon in den ersten Minuten konnten die Phönix-Frauen einige gefährliche Situationen herausspielen und die Torchancen waren von Beginn an da. Doch wieder einmal gelang der letzte Schritt nicht, der Ball wollte nicht ins Tor und die gegnerische Torwärterin stand Mal für Mal genau richtig. Auf der anderen Seite, zum Frust des Heimteams, gelang den Gästen mit einem Distanzschuss bereits in der 3. Minute ein Glückstreffer zum 0:1. Die Seemerinnen liessen sich davon nicht aufhalten und pressten weiter auf ein Tor, welches jedoch auf sich warten liess. In der 34. Minute ergab sich - wiederum grundsätzlich entgegen dem Spielverlauf - zunächst aus einer Unsicherheit vor dem Tor des Heimteams das 0:2 für die Gäste. Fünf Minuten später dann aber, in einer weiteren Offensivaktion der Winterthurerinnen, brachten zwei gegnerische Verteidigerinnen die Phönix Stürmerin Livia Jung im Strafraum zu Boden, woraufhin der Schiedsrichter sofort zum Elfmeter pfiff. Diesen verwandelte Carla Bölsterli sicher und die Phönix-Frauen kamen damit vor Halbzeitpfiff noch zum Anschlusstreffer.
Beim Pausentee wurde viel diskutiert, aber die Devise war klar: dieses Spiel konnte und musste man noch drehen. Auch in der zweiten Hälfte waren die Winterthurerinnen in der Folge spielbestimmend und kamen immer wieder ins gefährliche Drittel vor dem gegnerischen Tor. Doch wiederum fehlte die letzte Konsequenz, oder auch das letzte Quäntchen Glück. Aus den guten Offensivaktionen konnten zu wenig gefährliche Torschüsse abgegeben werden und der Ball zappelte bis zum Schluss nicht mehr im Netz.
Die Phönix-Frauen müssen sich damit wieder einmal unnötig geschlagen geben. Mit nur 6 Punkten liegt man immer noch auf dem letzten Tabellenplatz. Nächsten Sonntag wartet nun noch die letzte Gelegenheit, die Vorrunde auf einer positiveren Note zu beenden. Mit dem einen Platz höher platzierten Gegner könnte man mit einem Sieg immerhin noch einen Rang gut machen vor der Winterpause.
 
Aufstellung:
Tor:
Seraina Lübbers
Abwehr:
Sina Vögeli (34. Min. Karin Scharding), Nina Flach, Eva Kurmann, Noelle Gubler, Christa Küpfer (34. Min. Jeanine Okle)
Mittelfeld:
Carla Bölsterli (64. Min. Maria Boragina), Pascale Rüegge, Lea Niderberger
Angriff:
Livia Jung, Sarina Reutemann (60. Min. Celest Dillier)

KS