20.06.2019 09:23:22 | FC Phönix Seen, Urs Okle

Phönix 1: Enttäuschung


«Die Enttäuschung sitzt tief.» Abramo DAversa, Trainer des FC Phönix Seen, fiel es nicht leicht, Worte für den knapp verpassten Aufstieg zu finden. Zum dritten Mal in Folge musste seine Mannschaft mit dem 2. Schlussrang vorliebnehmen. So nah dran waren die Winterthurer in DAversas sechs Jahre dauernder Amtszeit noch nie - ein Punkt trennte sie von Bassersdorf. «Wir können uns zwar nichts davon kaufen, dass wir endlich mal bis zum Schluss dabei waren, trotzdem darf und muss ich meinen Jungs ein Kompliment dafür aussprechen», so DAversa.

Nach dem überragenden Start mit elf Siegen in Folge setzte es winterübergreifend vier Niederlagen in Serie ab. «Wir fielen in eine Bahn, in der wir dachten, dass alles von allein gehe und weniger als hundert Prozent reichen würde», bilanziert der Coach. «In der Rückrunde waren immer wieder Durchhänger dabei.» Ein Beispiel dafür war das 0:4 gegen Wiesendangen, nur drei Tage nach dem Mut machenden 4:2-Sieg in Bassersdorf. «Klar gab es immer wieder schöne und weniger schöne Momente. Wenn ich jedoch die ganze Saison betrachte, muss ich meiner Mannschaft ein Kränzchen winden für die Leistungen, die sie erbracht hatte.» DAversa gibt sich als fairer Verlierer: «Kompliment an Bassersdorf zum letztlich verdienten Aufstieg.» (tst)


Hängende Köpfe gabs in der abgelaufenen Saison bei drei regionalen Zweitligateams: Phönix Seen (Bild am Sonntag in Schaffhausen), Veltheim und Oberi. Foto: Urs Kindhauser