03.06.2019 09:23:02 | FC Phönix Seen, Urs Okle

Frauen auswärts verloren


Nach zwei erfolgreichen, starken Spielen in Folge ging man diesen Sonntag voller Enthusiasmus nach Affoltern am Albis. Trotz den vielen verletzungsbedingten Ausfällen war man entschlossen, auch mit ungewohnter Aufstellung die Siegesreihe fortzusetzen. Das Ziel war, trotz brennender Hitze mit einem Pressing zu starten.
Auch der FC Affoltern startete sehr offensiv. Schon von der ersten Minute an standen sie sehr hoch, wodurch die Phönix-Frauen schnell unter Druck kamen und ihrerseits das Pressing nur halbpatzig aufziehen konnten. Schon bevor sich die Winterthurerinnen an den Gegner gewöhnt hatten, erzielte das Heimteam bereits das erste Tor. Das Glück war dem FC Phönix Seen an diesem Sonntag nicht hold. Nur wenige Minuten später mussten aufgrund einer Verletzung weitere grosse Veränderungen an der Aufstellung vorgenommen werden. Die entstandene Unsicherheit durch den Wechsel und das Gegentor wurden vom Heimteam gut ausgenutzt und sie verlängerten durch einen Schuss direkt unter die Latte auf 2:0. Bei den Phönix-Frauen stimmte an diesem Sonntag gar nichts zusammen. Ihr Spiel war hektisch und viel zu oft wurden hohe, weite Bälle geschlagen, die bei der Hitze schlicht zu viel Energie zehrten. Nur selten konnten schöne Passkombinationen herausgespielt werden. Bis zur 40. Minute stand es deshalb bereits 4:0. Langsam arrangierte man sich und bekam den Gegner besser in den Griff, doch die Zuteilung im Mittelfeld stimmte bis zum Pausenpfiff nicht.
Die zweite Halbzeit startete ausgeglichener. Bei beiden Teams war weniger Energie und Elan im Spiel, was dazu führte, dass das Spiel hauptsächlich in der Mitte des Spielfelds stattfand und es nur noch wenige Aktionen vor den Toren gab. Trotzdem konnte der FC Affoltern nach einem Missverständnis in der Defensive auf ein 5:0 ausbauen. Doch dann kam endlich das erhoffte Goal der Winterthurerinnen. Nina Flach zirkelte einen Eckball gekonnt auf den ersten Pfosten, wo er noch vom Torwart abgelenkt wurde und dann im Netz zappelte. An diesem Resultat konnte man bis zum Schlusspfiff nichts mehr ändern und somit ging man mit einem enttäuschenden 5:1 zurück nach Winterthur.
PR
Torwart: Aina Bugeda
Abwehr: Samira Ryf, Jeanine Okle, Eva Kurmann (Nadine Jenni; Rute Batoa Azevedo), Christa Küpfer
Mittelfeld: Nina Flach, Alina Jauch, Livia Jung, Pascale Rüegge, Sarina Reutemann
Angriff: Silvana Hartmann